Kurze Gedichte

geschrieben von Monika Minder - 2013

Wehmut

Es klopft ein bisschen Wehmut an die Pforte,
wenn ein neuer Wind das Herz erreicht,
und mit tröstlich süssen Worten
abschiedlich uns ein bisschen Himmel schenkt.

(© Monika Minder, 4. Okt. 2013)

Sommermohn

Sommermohn und stille Luft,
Ähren wogen, Beerenduft.
Was kann es Schöneres geben
als langsam reif zu werden.

(© Monika Minder, 13. Aug. 2013)

Kleine Blumen

Kleine Blumen blau und weiss
verzaubern eine Wiese.
Es ist still und heiss,
der Sommer schenkt uns
leise Lieder.

(© Monika Minder, 12. Aug. 2013)

Trauriges Blau

Der Himmel blau
Die Tage hell
Nur in der Seele ein tiefes Grau -
Leben geht vorbei.

(© Monika Minder)

Liebe

Kennst du das Wort des Sommers,
das sich für dich erhebt,
und sich in einer Wonne
der Glückseligkeit ergibt?

(© Monika Minder)

Der Freiheit entgegen

Ein Vogel fliegt so hoch ins Blau
Federleicht flügelt er davon.
Der Freiheit stets entgegen
Oder dem Verderben.

(© Monika Minder)

Du sahst mich nicht

Wie weit weg flog dein Angesicht
vor meinem Auge dahin.
Du sahst mich nicht,
keine Wirklichkeit, kein Sinn.
Wie wenn im Herbst die Wolken weinen
bleibt jede Seele doch alleine.

(© Monika Minder, 3. April 2013)

Balde

Reste noch von Schnee,
die Luft steht grau in grau.
Der kalte Wind sich balde dreht.
Hoffnung liebt sich blau.

(© Monika Minder, 27. Febr. 2013)

Er kommt

Wenn der Mörike von seinem blauen Band spricht,
Richtet sich das Gras auf.
Der Himmel verspricht,
Und die Geduld atmet auf.

(© Monika Minder, 27. Febr. 2013)

Wenn die Blumen und Falter sich wiegen

Wenn die Blumen und Falter sich wiegen
Und der Wald von Liebe spricht,
Wenn zärtliche Gedanken fliegen,
Dann kommt ein neues Licht.

(© Monika Minder, 11. Febr. 2013)

Dieses Gedicht gibt es auch als Lied:
> Licht und Blätter, Lothringer-Verlag Zyklus nach Gedichten von Monika Minder für 4-stimmigen Frauenchor Chorpartitur.

Frühlingsduft

Frühlingsduft ist wie der Hauch eines Geliebten,
er klingt aus allen Zweigen.
Schönheit gibt er dir,
doch nichts zum Bleiben.

(© Monika Minder, 11. Febr. 2013)

Im Frühling

Im Frühling säuseln nicht nur die Bäche süsser,
die ganze Welt ist von Duft und Glanz beseelt.

(© Monika Minder, 11. Febr. 2013)

Es knospet und es blüht

Es knospet und es blüht
Die Erde ist erwacht
Was ich im Herzen spür
Hat sich der Himmel ausgedacht.

(© Monika Minder, 9. Febr. 2013)

Tauch in neue Düfte ein

Tauch in neue Düfte ein
Der Lenz zieht seine Bahnen.
Höre, wie die Vögel schrein
Und fröhlich durch den Himmel fahren.

(© Monika Minder, 9. Febr. 2013)

Ich denke dein

Ich denke dein, bis dass der Tag verglüht.
Ich spüre wie dein Herz in meinem blüht!
Es ist als hätte sich ein Traum gelichtet,
der hin zu dir mein Fühlen richtet.

(© Monika Minder, 23. Jan. 2013)

Jeder Tag ein schöner Tag

Jeder Tag ein schöner Tag
wenn sich die Blüte
nicht dem Blühen versagt,
wenn sie still und weise
nur ihrer Art verpflichtet
reise.

(© Monika Minder, 23. Jan. 2013)

Ich möchte dir den Frühling zeigen

Ich möchte dir den Frühling zeigen
der seine tausend Wunder hegt.
Möchte mit dir durch die Zeiten schwelgen
und Liebe leben, die nicht vergeht.

(© Monika Minder, 23. Jan. 2013)

Ich liebe dich

Ich liebe dich mal ich an alle Wände
und schrei es laut in den Himmel hinein.
Was wären meine Hände,
wär' ich mit mir allein!

(© Monika Minder, 23. Jan. 2013)

Wie ich dein Herz

Wie ich dein Herz hör pochen
Ist wie Sonnenschein in dunkler Nacht
Wie Glanz und Schönheit mir versprochen
Wie des Hoffens leise Macht.

(© Monika Minder, 23. Jan. 2013)

Kein Weg zu lang

Kein Weg ist zu lang, wenn du an meiner Seite gehst.
Kein Stein zu schwer, wenn du in mit mir hebst.
Keine Nacht zu dunkel, wenn du in mir wohnst
Keine Stunde zu kurz, weil mich dein Blick belohnt.

(© Monika Minder, 24. Jan. 2013)

Es ist wie eine zarte Himmelslust

Es ist wie eine zarte Himmelslust
Die sich ganz langsam zieht durch meine Brust.
Und wenn du sagst: Ich liebe dich
Dann öffnet sich mein Herz zum Licht.

(© Monika Minder, 24. Jan. 2013)

Vergangen

Vieles ist vergangen und vergessen,
Untergegangen, zerfressen.
Alles geht, verweht der Wind,
Wie flüchtig Worte sind -
Wie ewig Wiederkehrend
Wir doch Geheimnis sind.

(© Monika Minder, 4. Jan. 2013)

Verzweifeltes Warten

Vertreib die Dunkelheit,
erhell uns doch die Welt.
Wie lange müssen wir noch warten
auf das Blühen in unserem Garten?

(© Monika Minder)

Erste Blüten in der Sonne

Erste Blüten in der Sonne,
jeden Tag werden es mehr.
Die Kälte ist entronnen,
die Erde blüht und bebt.

(© Monika Minder)

Der Winter bietet grosse Stille

Der Winter bietet grosse Stille
Kälte und Finsternis
Es braucht nicht Wille
Nur Geduld mit sich.

(© Monika Minder, Jan. 2013)

Wo ist die Winterruhe

Unruhig sitzen wir
Achtlos vor der Jahreszeit
Entfernt haben wir uns von ihr
Kalt überfluten wir, was von uns teil.

(© Monika Minder, Jan. 2013)

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